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Technologie Transfer

Die Forschungstätigkeit am SNI liegt schwerpunktmässig im Bereich der Grundlagenforschung und ist nicht primär auf die Entwicklung von Produkten ausgelegt. Dennoch liefert gerade die Forschung im Bereich der Nanowissenschaften wichtige Voraussetzungen für die kommerzielle Umsetzung. Das SNI sichert sich einerseits durch Patente die Rechte an ihren Ergebnissen. Diese finden meist auf einer long term perspective statt und sind Wegbereiter für Technologien der nächsten Generation.

Dank dem Argovia-Programm hat das SNI zusätzlich ein Gefäss, in welchem gezielt anwendungsorientierte Forschung im Bereich Nanotechnologie gefördert und betrieben wird. Die Projekte finden in kollaboration mit regional ansässigen Industriebetrieben statt und haben im Gegensatz zur Grundlagenforschung eine Time to market von nur wenigen Jahren.

Mitarbeitende des SNI halten zusammen rund 25 meist internationale Patente. Die juristische Abwicklung des Geistigen Eigentums besorgt die Wissens- und Technologietranferstelle der Universität Basel.

Aus dem SNI sind bereits mehrere Spin-Off Firmen hervor gegangen (SwissProbe AG Dübendorf, Concentris GmbH Basel, Alpha-o-Peptides AG Allschwil). Das SNI arbeitet eng mit seinen Spin-Offs zusammen um einerseits die marktreifen Produkte der Firmen weiter zu entwickeln und andererseits neue Forschungsergebnisse leichter in den Markt einzuführen.

Die Forschungsteams verfügen über eine hohe praktische Expertise und eine ausgezeichnete Infrastruktur, die es ihnen ermöglichen, Dienstleistungen im prokompetitiven Bereich an Firmen zu verkaufen. Die neu geschaffene „Nanotech Service Facility“ unter der Leitung von Peter Reimann sieht sich als Starthilfe für neue High-Tech-Projekte kleinerer Firmen in der Regio Basel.