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Neue Netzwerke für Firmen und Forscher
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Die vier Nordwestschweizer Kantone Aargau, Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura gründen den neuen Verein i-net für einen besseren Innovations-Transfer. Der Aargau ist noch nicht Vollmitglied, hat aber ein Abkommen zur Kooperation unterzeichnet. | |
Basler Botschafterin für Nanowissenschaften
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Die 27-jährige Meret Hornstein wirbt in Abu Dhabi für ihre junge Forschungsdisziplin | |
Das Ketchup perlt vom Hemd ab
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Drei Basler Physiker präsentieren in Abu Dhabi die Möglichkeiten der Nanowissenschaften | |
Nanotechnologie eröffnet neue Wege
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Christian Schönenberger
ist Professor für Physik an
der Universität Basel und Direktor
des Schweizerischen
Instituts für Nanowissenschaften
(SNI) in Basel. Das SNI ist
interdisziplinär angelegt und
vereint die Kompetenzen der
Fachbereiche Physik, Chemie,
Biologie und | |
10 Jahre Nanoforschung an der Universität Basel - eine Erfolgsgeschichte
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Vor 10 Jahren, am 1. Juni 2001, startete der Nationale Forschungsschwerpunkt Nanowissenschaften (NFS Nano) als einer der ersten nationalen Forschungsschwerpunkte der Schweiz. Das vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) initiierte Förderinstrument vernetzt die verschiedenen Forschungsinstitutionen der Schweiz im Bereich Nanowissenschaften unter der koordinativen Leitung der Universität Basel. | |
Ein Grundstock für erfolgreiche Forschungsprojekte
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Der Forschungsschwerpunkt Nanowissenschenschaften an der Uni Basel besteht zehn Jahre und gilt als Stärkung des Standortes. | |
Campus der Nanos
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10 Jahre Swiss Nanoscience Institute | |
Wissenschaft muss nicht trocken sein
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Beim ersten Science Slam der Uni Basel stellten Dezenten ihr Fachgebiet originell vor Doch erst einmal präsentierte das fremdartige Wesen, das sich bald als Maskottchen und Co-Moderatorin Erlene" herausstellte, den Moderator des Siams, Professor Ed Constable. Dieser begrüßte mit charmantem englischem Akzent das ausverkaufte Haus, und führte das Publikum humorvoll in die Grundzüge und Regeln des Science Siams ein. Anders als bei seinem großen Bruder, dem Poetry Siam, treten hier Wissenschaftler gegeneinander an, und versuchen das Publikum mit einem witzigen, informativen und effizienten akademischen Kurzvortrag für sich zu gewinnen. Ausgewählte Zuschauer dürfen anschließend mit Punktetafeln über die Qualität des Beitrags abstimmen.
Den undankbaren Anfang musste Alexandra
Sauer vom Philosophiedepartement
machen. Mit einer Power-Point-Präsentation,
die mit amüsanten Bildern nur so gespickt
war, führte sie in das Thema nachhaltige
Entwicklung ein. Mit Sätzen wie Bedarf der, der darf; oder darf der, derbedarf"
brachte sie das Publikum zum Nachdenken,
mit Wortspielen wie Politiker
kümmern sich lieber um Bunga-Bunga als
um Bangladesch", zum Lachen. Trotz des
ernsten Themas führte sie unterhaltsam
vor Augen, wie sehr der stetige Hang zur
Individualisierung, die anscheinend
durch I-Phones oder Heli-Siding ausgedrückt
werden muss, einer nachhaltigen
Entwicklung entgegensteht.
Nachdem sie die Bühne verlassen hatte,
wurde es im gesamten Saal
Während sich die Augen der sBtoecksfuincshteer.r
noch auf die plötzliche Finsternis einzustellen
versuchten, erklang von der Bühne
die Frage: Wie schwarz ist ein
schwarzes Loch?" Die Antwort gaben die
Physiker Matthias Hempel und Almundena
Arcones, als das Licht wieder
schien: Schwärzer als das schwärzeste
Schwarz des Universums." Hempel beruhigte
jedoch sogleich das Publikum, dass
keines unmittelbar die Erde bedrohe. Das
einzige schwarze Loch in 'Basel befände
sich Inder Finanzabteilung des Physikdepartements.
Und würde man doch einmal
auf eins treffen, so könne man ihm mit der
richtigen Geschwindigkeit entwischen.
Wie hoch diese sein müsse, erläuterte Dr.
Hempel augenzwinkernd, indem er seine
Kollegin bat einen Apfel mit 40000 Stundekilometern
in die Luft zuwerfen.
Nach diesem unterhaltsamen Beitrag
hatte es Andreas Monsch von der Memory
Clinic des Universitätsspitals Basel
beim Publikum nicht mehr ganz so leicht.
Trotz oder gerade wegen seines Vortrags
mit dem Titel Normal vergesslich oder
schon Alzheimer", seien der Wissenschaftler
vergessen zu haben, dass er hier nicht vor einem Fach-, sondern einem
Laienpublikum auftrat. Obwohl sein Vortrag
über Ablagerungen im Gehirn, die
Alzheimer auslösen können, hin und wieder
mit griffigen Begriffen wie Plaque im
Gehirn" unterhielt, riss die etwas nüchterne
Vortragsweise niit vielen Fachausdrücken
das Publikum nicht vom Hocker.
Um einiges besser hatte sich der Physiker
und spätere Gewinner Oren Knopfmacher
auf sein Publikum eingestellt. Er
legte ein dermaßenes Sprechtempo an
den Tag, dass die vielfältigen Fachausdrücke
aus dem Bereich der Nanoelektronik
wie Gate-Effekt" und Nanos" kaum
noch auseinanderzuhalten waren. Mit
lustigen Flapsigkeiten und lebensnahen
Beispielen schaffte er es Jedoch dem Publikum
die Bedeutung von biochemischen
Sensoren zu erklären und es zu begeistern.
So nahm es ihm dann am Ende
auch gern die Zusammenfassung seines
Beitrages ab: Physiker können gut aussehen"
und Nano ist Mega."
Nach knapp drei Stunden wurde ihm vom
Schweizer Nobelpreisträger Richard
Ernst unter lautem Beifall der Hauptpreis
in Form einer Erlene"-Statue überreicht.
Das Publikum war von der außergewöhnlichen
Veranstaltung begeistert. Konstrukteur
David Lang gefiel besonders,
dass im Vergleich zu anderen Kabarettaufführungen
keine Missgeschicke geschahen."
Dass die Mehrzahl der Vortragenden
Deutsche gewesen waren, sei für
ihn kein Problem. Es spiegele vielmehr
die Realität an der Uni Basel wieder. Für
Susanne 'Wycler, Mitarbeiterin an derUni
Basel, vergingen die drei Stunden wie im
Flug." | |
Brownsche Molekularbewegung erstmals im Labor beobachtet
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Wissenschaftlern in der Schweiz ist es gelungen, die Brownschen Molekularbewegung mit Laserfalle und neuartigem Detektor zu messen | |
Physik Basler Forscher messen von Einstein vorausgesagte
Molekularbewegung
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Forscher der Universität Basel haben eine von Albert Einstein aufgestellte Theorie erstmals
direkt bestätigt. Es handelt sich nicht um die berühmte Relativitätstheorie, sondern um Einsteins These,
weshalb sich kleine Partikel im Wasser ruckartig bewegen.
Die Bewegung heisst «Brownsche Molekularbewegung». Der britische Botaniker Robert Brown hatte im
Jahr 1827 unter dem Mikroskop beobachtet, dass sich kleine Partikel aus Pflanzenpollen im Wasser
ruckartig und unvorhersehbar bewegen. 1905 erklärte Einstein, dass diese Bewegung durch
Zusammenstösse der Partikel mit Wassermolekülen zustande kommt.
Indirekt wurde die Theorie in den vergangenen hundert Jahren mehrmals bestätigt, wie die Universität
Basel am Dienstag mitteilte. Direkt konnte der Effekt der Wassermoleküle auf die Bewegung der Teilchen
jedoch bisher nicht gemessen werden. Es war technisch nicht möglich, diese winzigen, sehr schnellen
Bewegungen zu verfolgen.
Dieses Kunststück ist nun einem internationalen Team gelungen, an dem der Nationale
Forschungsschwerpunkt (NFS) Nanowissenschaften beteiligt war, der an der Uni Basel angesiedelt ist.
Die Forscherinnen und Forscher bauten eine optische Laserfalle, in der sie ein einziges Teilchen
einfangen konnten.
Wie sie im Fachmagazin «Nature Physics» berichten, liessen sich dann dank eines neuartigen
Detektors die Bewegungen dieses Einzelteilchens verfolgen. Die gemessenen Daten stimmten äusserst
präzise mit Einsteins theoretischen Vorhersagen überein. | |






